Handy-Lexikon

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3
3,5mm Klinkenanschluss
Internationale Standardbuchse zum Anschluss herkömmlicher Kopfhörer oder Lautsprecher.

A
A2DP
A2DP (Advanced Audio Distribution Profile) ermöglicht per Bluetooth das Abspielen von Musikdateien vom Handy zu kompatiblen Audio Systemen im Auto und zu Bluetooth Stereo-Headsets.

Abrechnungstakt
Die Dauer des kleinsten Abrechnungstaktes ist hierbei entscheidend. Je kürzer der Takt, desto genauer die Abrechnung. Hat man einen 60 Sek. Takt, zahlt man bei einem 20 Sek. Gespräch trotzdem für eine ganze Minute.

Action-Aufnahme
Fotomodus für Panorama-Aufnahmen von sich bewegenden Motiven.

Advanced Audio Distribution Profile
Advanced Audio Distribution Profile (auch A2DP oder Stereo-Audio-Streaming genannt) ist ein Bluetooth® Profil, welches die kabellose Übertragung und Wiedergabe von Musik-Dateien vom Handy auf kompatiblen Autoradios oder Bluetooth®-Stereo-Headsets sowie Bluetooth®-Lautsprecher ermöglicht.

AllShare™
AllShare™ basiert auf dem DLNA™-Standard und verbindet Mobiltelefone kabellos über WLAN mit anderen DLNA™-zertifizierten Geräten. Auf dem Handy gespeicherte Fotos oder Video können so einfach auf dem heimischen TV wiedergegeben werden. Auch der umgekehrte Übertragungsweg steht zur Verfügung, um beispielsweise auf einem Medien-Server gespeicherte Musik auf das Mobiltelefon zu übertragen oder sie mit diesem abzuspielen.

Always on
Funktion in GPRS-Netzen. Always on(line) (deutsch: "immer auf Empfang") wird durch die paketvermittelte Datenübertragung bei GPRS möglich. Dabei bleibt der Nutzer ständig online und kann somit jederzeit eingehende E-Mails direkt auf seinem Mobilfunk-Gerät empfangen. Außerdem werden mit der Always-on-Funktion bei einem erneuten Aufruf eines Datendienstes langwierige Anmeldeprozeduren abgekürzt.

AMOLED
AMOLED (Active Matrix Organic Light Emitting Diode, deutsch: "aktiv angesteuerte organische Leuchtdioden") ist eine neue Displaytechnologie, die im Vergleich zu anderen Technologien eine deutlichere Helligkeit, eine verbesserte Bildqualität und eine schnellere Reaktionszeit bietet. Zudem hat sie einen niedrigeren Stromverbrauch als andere Technologien.

Android Market™
Zentrale Anlaufstelle, um Anwendungen – sogenannte Apps – auf ein Endgerät mit Android™-Plattform herunterzuladen. In dem sehr umfangreichen, stetig wachsenden Angebot stehen Apps für nahezu jeden Bedarf und Geschmack zur Verfügung. Die Anwendungen können für einen geringen Preis oder sogar kostenlos heruntergeladen werden. Hierbei fallen dann lediglich die Kosten für die mobile Datennutzung an, sofern nicht WLAN genutzt wird oder eine Flatrate mit dem Mobiltelefon-Provider vereinbart wurde.

Android™
Android™ ist eine führende Software-Plattform für Smartphones, Tablet PCs und Multimedia Internet Devices. Die von der Open Handset Alliance entwickelte Plattform kommt bei allen Geräten der Samsung Galaxy-Familie zum Einsatz. Android™ ist auf mobile Internet- und Multimedianutzung und lässt sich leicht an individuelle Bedürfnisse anpassen. Neue Anwendungen lassen sich flexibel über den Android Market™ nachinstallieren.


Version 1.5 von Android™ vollzog erstmals den automatischen Wechsel zwischen Hoch- und Querformat beim Drehen des Mobiltelefons. Zu den weiteren neuen Funktionen gehörten die Aufzeichnung und Wiedergabe von Videos, Kompatibilität zu Bluetooth® Stereo-Headsets, eine automatische Verbindung mit Bluetooth®-Geräten und eine Bildschirm-Tastatur.

Android™ wurde in Version 1.6 um die Option erweitert, Datenverbindungen über sichere Virtual Private Networks (VPN) herzustellen. Zudem wurde eine geräteübergreifende Suche hinzugefügt sowie die Ausgabe von Text als Sprache. Der Energieverbrauch wurde softwareseitig optimiert und die Plattform konnte von nun an mit verschiedenen Displayauflösungen umgehen.

Seit Version 2.0 unterstützt Android™ von Hause aus die Datensynchronisation über Microsoft Exchange®. Blitzlichter können von der Kamerasoftware angesprochen werden, und die Kameraoptik unterstützt erstmals einen Digitalzoom. Der volle Funktionsumfang von Bluetooth® 2.1 steht seit Android™ 2.0 ebenfalls zur Verfügung.

Version 2.1 brachte eine Verbesserung des integrierten Browsers und der von ihm unterstützten neuen Standards wie z.B. HTML5 und HTML-Video. Nutzer können seit dieser Android™-Version die Stärke des Mobilfunkempfangs ablesen und sich an animierten Hintergrundbildern erfreuen.

Neue Funktionen von Android™ 2.3 sind Internet-Telefonie über Google Voice™ (Voice over IP/SIP) und eine verbesserte Integration von sozialen Netzwerken.

Version 3.0 und 3.1 kommen bislang nur auf Tablet Computern zum Einsatz. Die "Honeycomb" genannte Version ist auf die höhere Auflösung und das größere Platzangebot eines Tablet ausgerichtet und bietet u.a. Videochat über Google Talk™. Der Browser wurde um Komfortfunktionen wie automatische Formularvervollständigung und den Abgleich von Lesezeichen mit denen eines Google™ Chrome-Browsers am PC ergänzt.

Die größten Veränderungen bei Version 2.2 sind ein spürbar schnellerer Betrieb durch einen Plattform-Programmkern, der weniger Arbeitsspeicher benötigt. Zudem kann erstmals ein Arbeitsspeicher größer als 256 MB genutzt werden, wodurch sich je nach Mobiltelefon und eingesetztem Speicher weitere Geschwindigkeitsvorteile ergeben. Heruntergeladene Apps können nun nicht nur im Hauptspeicher, sondern auch auf einer microSD™-Speicherkarte abgelegt werden. Die mobile Internetverbindung des Smartphones kann anderen Geräten mit WLAN-Empfangsmodul auf dem Wege des sogenannten WLAN-Tethering zugänglich gemacht werden und über Bluetooth® ist nun die Komfortfunktion Sprachwahl verfügbar.
Anklopfen
Anklopfen ist eine Gesprächsmanagementfunktion, die von dem Netz, vom Vertrag, vom Service Provider oder von der SIM-Karte abhängig ist. Während eines Gespräches wird ein zweiter Anruf signalisiert. Um den zweiten Anruf entgegenzunehmen, muss der Empfänger das erste Gespräch beenden oder halten.

AoD
AoD (Audio on Demand, deutsch: „Audio auf Nachfrage“) beschreibt die Möglichkeit, digitales Audio-Material auf Anfrage von einem Internetangebot oder -dienst herunterzuladen oder über einen Audio-Stream direkt mit einer geeigneten Software anzuhören.

Audioformate
Musik- und Sprachaufnahmen lassen sich auf vielfältige Arten speichern. Dabei wird im Wesentlichen unterschieden, ob die Daten im Dateicontainer komprimiert oder unkomprimiert vorliegen.


Das weit verbreitete WAVE-Audioformat wird standardmäßig auf Windows®-PC, aber auch in der professionellen Musikproduktion zur digitalen Speicherung von Audiodateien genutzt. Der Dateicontainer enthält meist unkomprimierte Audiodateien, weshalb das Format wegen der daraus resultierenden großen Dateien selten auf Mobiltelefonen zum Einsatz kommt.

Eines der populärsten Dateiformate ist wegen seines vergleichsweise hohen Kompressionsgrads bei guter Klangqualität MP3. Musikstücke und Alben, die über kommerzielle Musikplattformen angeboten werden, liegen in der Regel im MP3-Format vor. Viele kommerzielle Anbieter verzichten inzwischen auf ein digitales Rechtemanagement (DRM), welches die Wiedergabe auf eine definierte Art oder Anzahl von Wiedergabegeräten beschränkte.

WMA, kurz für Windows Media Audio, ist ein von Microsoft® entwickeltes, komprimiertes Audioformat. Genau wie MP3 sind WMA-Dateien um Teile, die im Allgemeinen außerhalb des Hörbereiches liegen, befreit, wodurch sich eine geringere Dateigröße erreichen lässt. WMA ist vor allen Dingen im Windows®-Umfeld verbreitet und wird auch vereinzelt in kommerziellen Musikdownloadangeboten eingesetzt.

Bei Midi-Dateien sind die Notenwerte eines Instrumentalliedes gespeichert, die von dem Mobiltelefon interpretiert und mehrstimmig wiedergegeben werden können. Klingeltöne werden oft in diesem sehr platzsparenden Format gespeichert. Midi kann allerdings nicht als Speicherformat von Standardmusikstücken mit Gesang genutzt werden.

OGG ist eine freie, nicht von einem großen Softwarekonzern entwickelte Alternative zu kommerziellen, komprimierten Dateiformaten wie WMA. OGG-Dateien können eine sehr hohe Kompression bei guter Klangqualität erreichen und eignen sich auch für das Streaming, also eine Wiedergabe schon während der Dateiübertragung. Trotz seiner Vorteile ist OGG nicht so weit verbreitet wie MP3 oder WMA.

Der Free Lossless Audio Codec (FLAC) wurde von der Gruppe entwickelt, die auch für das Format OGG verantwortlich ist. Im Gegensatz zu diesem ist FLAC, wie der Name bereits andeutet, ein verlustfreier Audiokompressionscodec. Der Codec ist frei verfügbar und wird besonders von audiophilen Nutzern, die ein unverändertes Klangbild wünschen, geschätzt.

Das Advanced Audio Coding (ACC) ist ein kommerzielles Audiokompressionsverfahren, das von der Moving Picture Experts Group (MPEG) entwickelt wurde. Es erreicht deutlich bessere Ergebnisse als MP3, sowohl in klanglicher Hinsicht als auch in Anbetracht des Kompressionsgrades. Das Format kommt oft im Dateicontainer MP4 zum Einsatz und wird von großen kommerziellen Musikangeboten genutzt. AAC ist kompatibel zu digitaler Rechteverwaltung (DRM), mit der Rechteinhaber die Verbreitung digitaler Medien kontrollieren können.
Autofokus
Automatisches Scharfstellen einer Kamera auf den relevanten Motivteil eines Bildes.

Avatar
Ein Avatar ist eine künstliche Person oder ein grafischer Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt, beispielsweise in Chatrooms bzw. Foren oder in einem Computerspiel. Avatare werden meistens in Form eines Bildes, Icons oder als 3-D-Figur eines Menschen oder sonst irgendeines Wesens dargestellt.

B
bada
Von Samsung entwickelte, quelloffene Mobil-Plattform, die seit Frühjahr 2010 auf Samsung Smartphones der Modellreihe Wave zum Einsatz kommt. bada zeichnet sich unter anderem durch sein innovatives Bedienkonzept sowie durch die leichte Funktionserweiterung über den eigenen Anwendungsmarkt "Samsung Apps" aus.

Bandbreite
Die Bandbreite gibt an, wie hoch die Übertragungsgeschwindigkeit pro Sekunde ist.

Blink-Shot-Funktion
Intelligenter Fotomodus, der geschlossene Augen auf Bildern durch Blinzeln zu verhindern hilft. Erkennt die Automatik ein Blinzeln, wird der Zeitpunkt der Auslösung geringfügig verzögert.

Bluetooth®
Bluetooth® ist ein Funkverbindungsstandard mit kurzer Reichweite, um verschiedene Endgeräte kabellos miteinander zu verbinden. Im Gegensatz zu einer kabellosen Infrarot-Verbindung muss kein Sichtkontakt zwischen den Geräten bestehen. Bluetooth® hat sich für die Verbindung von Mobiltelefonen zu Headsets, Freisprecheinrichtungen, Computern und anderen Mobiltelefonen etabliert.

Bluetooth® Messenger
Instant Messenger, der zum Austausch von Nachrichten nicht das Internet, sondern eine direkte Bluetooth®-Verbindung zwischen den an den Chats teilnehmenden Handys nutzt. Der Dienst, der frei von Datenübertragungskosten ist, beschränkt sich auf den Sende- und Empfangsbereich von Bluetooth®.

Bluetooth® Profile
Ein Bluetooth®-Gerät kann verschiedene Arten von Verbindungen zu anderen Geräten herstellen. Diese unterscheiden sich nach Beschaffenheit des Sendungsinhaltes, also ob es sich zum Beispiel um Daten oder Audioinhalte handelt. Der Inhalt – und was das empfangene Gerät damit anstellen soll – sind in sogenannten Profilen näher definiert. Was ein Bluetooth-Gerät an Funktionen anbietet, lässt sich an den unterstützten Profilen ablesen.


Das Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) regelt, wie mit Audiosignalen, die zum Beispiel ein Handy an ein Bluetooth®-Headset oder ein kompatibles Autoradio sendet, umzugehen ist. Ein Teil hiervon ist das sogenannte Stereo-Audio-Streaming, bei dem Klangdateien kabellos an Bluetooth®-Wiedergabegeräte in Stereoklang übertragen werden.

Das SIM Access Profile (SAP) ermöglicht externen Geräten wie Kfz-Telefonanlagen oder kompatiblen Navigationslösungen den Zugriff auf die SIM-Karte eines Handys per Bluetooth®. Während das Handy in den Standby-Modus versetzt wird, erhält das externe Gerät vollumfänglich Zugriff auf die Karte und kann sie für das Telefonieren und das Annehmen von Telefonaten so nutzen, als sei die Karte physisch in diesem Gerät vorhanden. Die Vorteile: Es wird nur eine SIM-Karte benötigt und dem externen Gerät stehen automatisch alle Daten zur Verfügung, die auf der SIM-Karte gespeichert sind.
C
Cache
Der Cache (deutsch: Zwischenspeicher, Puffer) verkürzt beim Surfen im Internet oder beim WAPpen die Zugriffszeiten auf Seiten, die man bereits besucht und damit heruntergeladen hat. Im Cache werden diese Seiten gespeichert, um Übertragungswiederholungen zu verringern.

CDMA (Code Division Multiple Access)
In den USA und Asien weitverbreiteter Mobilfunkstandard. Im Gegensatz zum GSM-Netz wird hier u.a. in einem anderen Frequenzbereich gearbeitet.

Cell Broadcast
Cell Broadcast ist eine spezielle Variante des Short-Message-Dienstes und wird hauptsächlich von Informations- oder Nachrichtendiensten verwendet. Diese schicken ihre Informationen per SMS auf die Mobilfunk-Geräte ihrer Kunden (z.B. lokale Info-Dienste, wie Kinoprogramm oder Wettervorhersage).

Chat
Ein Chat, eine Plauderei, ist eine interaktive elektronische Kommunikationsplattform, die einer großen Zahl von Teilnehmern offen steht. Gechattet wird per SMS, WAP oder im Internet. Die Chat-Funktion bei Handys kombiniert den SMS-Nachrichteneingang und den SMS-Nachrichtenausgang in einem Fenster (eingegangene und verschickte SMS werden in einer Art "Dialog" angezeigt).

Cisco® WebEx™
Cisco® WebEx™ ist eine führende Konferenzsystemlösung zum Einsatz im Unternehmensumfeld, die als Übertragungsweg das Internet nutzt. Durch eine spezielle Software ist die Einleitung oder Teilnahme an WebEx™-Konferenzen auch mit kompatiblen Smartphones ortsunabhängig möglich. Neben der Übertragung der Stimmen der Gesprächsteilnehmer können in Echtzeit Präsentationen betrachtet, Kurzmitteilungen übermittelt und Notizen eingebracht werden.

Class B-Terminal
Endgeräteklasse bei GPRS-Handys. Mit Klasse B-Handys sind entweder Sprach- oder Datenverbindungen möglich. Die Umschaltung zwischen GSM und GPRS erfolgt automatisch.

Client
Als Client (englisch: „Kunde“) wird ein Computer-Programm bezeichnet, das mit einem Server Verbindung aufnimmt und Nachrichten mit diesem austauscht.

CLIP
Durch die Calling Line Identification Presentation (deutsch: Nummernanzeige des Anrufers) kann in ISDN- und Mobilfunk-Netzen die Rufnummer des Anrufers übertragen werden. Bevor der Empfänger das Gespräch entgegen nimmt, erscheint die Nummer das Anrufers auf seinem Display.

CLIR
Durch die Calling Line Identification Restriction wird die Übertragung der Rufnummer (CLIP) unterbunden. So kann der Empfänger den Anrufer nicht anhand seiner Rufnummer identifizieren. Die Unterdrückung der Rufnummernübertragung kann von Fall zu Fall erfolgen oder dauerhaft eingestellt werden.

Coupling-Shot
Spezieller Aufnahmemodus von Digitalkameras, der eine zeitversetzte Aufnahme von Teilen eines Bildmotivs erlaubt. So zum Beispiel die Aufnahme von zwei Personen in einem Bild, wenn keine dritte Person zum Schießen des Fotos da ist. Die Bestandteile des Fotos werden nacheinander aufgenommen und vom Kamerasystem automatisch zu einem Foto montiert.

D
DECT
Digital Enhanced Cordless Telecommunications: Digitaler Standard bei der Funkübertragung bei Festnetz-Schnurlostelefonen.

Digital Rights Management
Die digitale Rechteverwaltung (DRM) beschränkt die Weitergabe von digitalen Mutlimediadaten durch das Versehen einer Art von digitalem Wasserzeichen. Dieses reguliert, auf welcher Art von Gerät oder auf wie vielen Endgeräten die erworbenen Audio- oder Videodateien wiedergegeben werden dürfen.

Displayauflösungen
Die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), die in horizontaler sowie in vertikaler Ausrichtung auf einem Bildschirm dargestellt werden können, sind die Displayauflösung. Als Faustformel gilt: Je höher die Displayauflösung, desto größer der Schärfeeindruck und die erzielbare Brillanz.

DivX®
Patentierter Codec (Videoformat), der bei Erhalt guter Bild- und Tonqualität eine starke Kompression (Dateigrößenverkleinerung) von Videos erlaubt. Während ein durchschnittlich langer Spielfilm auf DVD noch 5-8 GB Speicher beansprucht, kann ein DivX-codierter Film bei nahezu gleichbleibender Qualität auf speicherfreundliche 650-700 MB komprimiert werden.

DLNA™
Die Digital Living Networks Alliance ist ein Zusammenschluss verschiedener Unterhaltungselektronik-, Computer- und Mobiltelefonhersteller. Das erklärte Ziel der Gruppe ist, einen einheitlichen Standard zum einfachen und problemlosen Datenaustausch zwischen entsprechend gekennzeichneten Geräten zur Verfügung zu stellen. Auf verschiedenen Samsung Telefonen kann hierfür der DLNA™-kompatible Dienst AllShare™ genutzt werden.

DNSe™
DNSe™ (Digital Natural Sound engine) ist eine von Samsung entwickelte Klangoptimierungstechnologie. Bei diesem Klangfeldeffekt wird Musik, die bei Mobiltelefonen und MP3-Playern gewöhnlich über Kopfhörer konsumiert wird, digital so verändert, dass sie in besserer räumlicher Staffelung wiedergegeben wird. Dabei wird der vom Musikhören über Lautsprecher geschätzte Effekt simuliert, dass die Klänge sich im Raum zwischen Lautsprecher und Hörendem bewegen und nicht wie beim Hören mit Kopfhörern auf den Kopf begrenzt sind. Neben der dreidimensionalen Staffelung von Klängen hat DNSe™ positiven Einfluss auf die natürliche Wiedergabe von Bässen.

Downlink
Funkverbindung von der Basisstation zum GPRS-Handy.

Dual Core Prozessor
Ein Dual Core Prozessor verfügt über zwei Rechenkerne, auf die Aufgaben verteilt werden können. Damit erreicht ein Dual Core Prozessor nahezu die gleiche Leistung wie zwei einzelne Prozessoren, die nebeneinander ihren Dienst verrichten. Die Taktgeschwindigkeit eines Prozessors und die Anzahl seiner Rechenkerne hat Einfluss auf die Arbeitsgeschwindigkeit eines Mobiltelefons oder Tablets. Diese betrifft sowohl die Geschwindigkeit des Starts einer Anwendung als auch den Betrieb.

Dualband
In Europa werden zwei Frequenzbereiche genutzt, auf denen Mobiltelefone zu Sende- und Empfangsmasten bei 900 und 1.800 MHz Verbindung aufnehmen. Diese Bereiche werden auch Frequenzbänder genannt. Ein Dualband-Gerät beherrscht diese beiden Frequenzbänder.

DVB-H
(Digital Video Broadcasting - Handhelds) Erweiterung des DVB-T-Standards speziell für Handys und PDAs. DVB-H benötigt weniger Energie auf Seiten des Empfängers und schont daher die Akkus der mobilen Geräte.

DVB-T
(Digital Video Broadcasting - Terrestial) Digitaler Standard zur terrestrischen Übertragung von Fernsehsignalen. Die digitale Bildcodierung sorgt dafür, dass vier bis zehn digitale Fernsehprogramme in einem herkömmlichen, analogen Fernsehkanal Platz finden. In Berlin wurde DBV-T ab November 2002 eingeführt.

E
E-Book
Ein E-Book ist die digitale Form eines Buchs (ebook kurz für engl. "electronic book"). In der Regel ist dies eine 1:1-Wiedergabe des gedruckten Werks, angereichert durch einen durchsuchbaren Inhalt. Zur Betrachtung eines E-Books ist für gewöhnlich eine spezielle Software (sogenannte E-Book Reader) notwendig.

EDGE (Enhanced Data-Rates for GSM Evolution)
Eine Technik, mit der die Betreiber in ihren GSM-Netzen durch verbesserte Übertragungsverfahren und die Bündelung von bis zu acht Kanälen Datenraten bis maximal 384 kbit/s erreichen können. Das bei EDGE (deutsch: erhöhte Datenrate durch Weiterentwicklung bestehender GSM-Netze) verwendete Übertragungsverfahren 8PSK kann im Vergleich zum derzeit bei GSM verwendeten GMSK-Verfahren die dreifache Datenrate pro GSM-Kanal übertragen. Nokia will zukünftig Neugeräte für den Standard fit machen. Ob ein deutscher Netzbetreiber EDGE als Ergänzung zu UMTS einführt ist noch nicht bekannt.

EFR
Enhanced Full Rate (deutsch: verbesserte Voll-Bandbreiten-Kodierung) ist eine in modernen Mobilfunk-Netzen eingesetzte Technik zur Verbesserung der Sprachqualität.

EMS
Der erweiterte Nachrichten Dienst EMS (Enhanced Message Service) ergänzt textbasierte Kurznachrichten (SMS) um neue Funktionen. Mit EMS können Textnachrichten, Bilder, Töne und Animationen hinzugefügt und an andere EMS-fähige Mobiltelefone versendet werden.

Exchange ActiveSync®
Standardprotokol, um Daten wie E-Mails, Kalendereinträge und Kontaktdaten zwischen einem Server und einem Mobilendgerät zu synchronisieren, damit auf dem Rechner im Büro oder zu Hause sowie auf dem Mobiltelefon identische Daten vorliegen. Als Server kommt ein Microsoft Exchange Server in Frage, wie er in vielen Unternehmen eingesetzt wird. Exchange-Dienste lassen sich allerdings auch über alternative Anbieter wie z.B. Google nutzen.

F
FR
Der so genannte Full Rate Codec (deutsch: volle Bandbreiten-Kodierung) ist ein Standard für die Kodierung von Sprachdaten in GSM-Mobilfunk-Netzen.

G
Game Hub
Multimedia-Kanal auf Mobilendgeräten, in dem Spiele thematisch geordnet zusammengefasst sind. Bereits erworbene Spiele können organisiert und weitere Games je nach Angebot kostenpflichtig oder kostenfrei heruntergeladen werden.

GAP (Generic Access Profile)
Ein Standard, der es ermöglicht, DECT Schnurlostelefone verschiedener Hersteller miteinander zu kombinieren.

Google Latitude™
Ortungsdienst, der bestimmten, selbst dafür zugelassenen Personen den momentanen Aufenthaltspunkt mitteilt. Dieser wird über das GPS-Modul des Handys oder als Ortsbestimmung über umliegende WLAN-Empfangspunkte mehr oder weniger genau ermittelt. Zugelassene Personen bekommen den Aufenthaltsort als Punkt auf einer Google Maps™-Karte angezeigt.

Google Maps™ with Navigation
Google Maps™ with Navigation weist in einer Kartenansicht den Weg von A nach B und kann wie ein herkömmliches Navigationsgerät, unterstützt von Sprach- und Texthinweisen, Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger den Weg zum Ziel leiten. Eine optionale Satellitenansicht verbessert vor Fahrtantritt die Orientierung, während eine Echtzeit-Verkehrsansicht hilft, Staus zu meiden. Sonderziele lassen sich einblenden. Als alternative Ansicht steht Google Street View™ zur Verfügung.

Google Places™
Der Dienst zeigt Sonderziele im Umkreis des Aufenthaltsorts oder eines eingebenen Zielorts an. So lassen sich zum Beispiel leicht Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Taxistände in der Nähe finden. Zu vielen Ortsdaten liegen weiterführende Informationen wie Beschreibungen und Bewertungen vor.

Google Talk™
Der Dienst Google Talk™ erlaubt sowohl Text- als auch Voice Chats zwischen Teilnehmern, die den Dienst nutzen. Die Kommunikationsdaten werden IP-basiert, also über das Internet, übermittelt. So können Teilnehmer sowohl am PC als auch mit dem Mobiltelefon untereinander kommunizieren.

Google™ Kalender
Webbasierter Kalenderdienst von Google™, der über einen Standardwebbrowser, aber auch über Android™-Smartphones, Tablets oder Multimedia Internet Devices gelesen und mit neuen Termineinträgen befüllt werden kann.

Google™ Services
Google™ Services bezeichnet zusammenfassend die Dienste, die das Unternehmen Google™ zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stellt. Viele aktuelle Smartphones und Handys sind darauf vorbereitet, die verschiedenen Dienste mobil nutzen zu können. Die bekanntesten Google™ Services sind Google™ Suche, Google Maps™ und Google Mail™.

Google™-Sprachsuche
Mit der Google™-Sprachsuche werden Suchaufträge direkt ins Telefon gesprochen. Eventuelle Hintergrundgeräusche werden automatisch herausgefiltert und erkannte Suchbegriffe an die Google™-Datenbank gesendet. Ergebnisse werden wie gewohnt nach Relevanz sortiert auf dem Display des Mobilendgerätes angezeigt.

GPRS (General Packet Radio Service)
Neue Technologie für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Dazu werden Daten in einzelne Pakete eingeteilt und mit einer Empfängeradresse gesendet. Die Mobilfunkgeräte bleiben ständig online, so dass keine neue Verbindung für einzelne Datenübertragungen aufgebaut werden muss. Erstmals ist es auch möglich, ständig mobil mit dem Internet verbunden zu sein. Abgerechnet wird nach Datenvolumen und nicht nach Verbindungsdauer.

GPS
GPS, kurz für Global Positioning System, ist ein internationales, satellitengestütztes Positionierungs- und Zeitmessungssystem. Durch eine regelmäßige Bestimmung des momentanen Aufenthaltsortes ermöglicht GPS Anwendungen wie z. B. eine Navigation von A nach B.


A-GPS - Bei Standard GPS kann eine gewisse Zeit vergehen, bis das GPS-Modul des Mobiltelefons genügend Satelliten geortet hat, um darüber die eigene Position bestimmen zu können. Das Assisted Global Positioning System nutzt Hilfsdaten, um die Positionsbestimmung zu beschleunigen. Mobiltelefone nutzen hierfür eine grobe Ortsbestimmung durch die Lokalisierung der Funkzelle, in der sie sich befinden.

S-GPS - noch genauere Positionsbestimmung durch gleichzeitigen Einsatz von GPS und einer Sprachdatenverbindung. Bei letzterem wird durch die Zeit, die das Signal vom Sender zum Empfänger benötigt, die relative Position zu Sendemasten im Umkreis bestimmt. Dadurch wird die Positionierung bei S-GPS (Simultaneous GPS) noch genauer als bei herkömmlichem GPS. Etwas, das vor allen Dingen für die Nutzung ortsbezogener Dienste (Location Based Services) wichtig ist.
H
Halten
Parken eines Gespräches, um ein weiteres führen zu können (s. auch „Anklopfen“).

HDMI
HDMI (High-Definition Multimedia Interface) ist ein Standard, um kabelgebunden hochauflösende und unkomprimierte Audio- und Videodaten zwischen kompatiblen Geräten hin und her zu schicken. HDMI-Kabel werden beispielsweise genutzt, um aktuelle DVD- oder Blu-Ray-Player mit Flachbildfernsehern oder modernen Vollverstärkern zu verbinden.

High Speed Downlink Packet Access (HSDPA)
HSDPA ist eine Erweiterung des UMTS-Standards hin zu höheren Download-geschwindigkeiten. HSDPA wird durch den Einsatz neuer Techniken Datenraten bis zu 14 MBit/s ermöglichen und die Kapazität des Mobilfunk-Netzes erhöhen. Mobilfunk-Betreiber können dann ihren Endkunden noch anspruchsvollere Multimediadienste anbieten. Das theoretische Maximum der Übertragungsrate soll in einer ersten Ausbaustufe (2005(Anfang 2006) bei 3,6 MBit/s liegen. Dies wäre etwa so schnell wie eine gute DSL-Verbindung. Später soll der UMTS-Beschleuniger eine maximale Datenrate von maximal 14,4 MBit/s erreichen.

HR
Unter Half Rate (deutsch: halbe Bandbreite) versteht man einen Übertragungsmodus, mit dem Sprachdaten von Mobiltelefonen doppelt so stark komprimiert werden wie beim herkömmlichen Full Rate. So kann die Kapazität eines Mobilfunk-Netzes verdoppelt werden. Dafür ist die Sprachqualität am Schlechtesten.

HSCSD
(High Speed Circuit Switched Data) Hinter dem Begriff High Speed Circuit Switched Data steckt eine Software für GSM-Netze, die es ermöglicht, mehrere Funkkanäle zu bündeln. Während für Sprachübertragungen nur ein Funkkanal genutzt wird, stehen mit der leitungsvermittelten Datenübertragung mehrere dieser Kanäle zur Verfügung. Für mobile Datenanwendungen wie Internet oder E-Mail werden dadurch höhere Übertragungsraten erreicht.

HSPA+
HSPA+ (High Speed Paket Access) ist ein kabelungebundener Übertragungsstandard innerhalb von UMTS-Netzen. Durch verschiedene technische Optimierungen wie z. B. den Einsatz mehrerer Antennen lässt sich bei HSPA+ die Datentransferleistung gegenüber Standard UMTS und gegenüber dem älteren Datenbeschleunigungsstandard HSDPA mit theoretischen Geschwindigkeiten von bis zu 84 MBit/s im Download nutzen. Aktuelle Smartphones unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 21 MBit/s.

HSUPA
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist ein Standard zum beschleunigten Upload von Daten in UMTS-Netzen. Mit HSUPA können Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 5,76 Mbit/s erreicht werden.

I
IMAP4
Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol, Version 4 und ist ein Protokoll zur Zustellung und Verwaltung von E-Mails. Im Gegensatz zum POP3-Protokoll bleiben bei IMAP4 die Nachrichten standardmäßig auf dem Server.

IMEI
Als IMEI (deutsch: Internationale Identifikationsnummer für Mobilfunk-Geräte) bezeichnet man die 15-stellige Gerätenummer eines Mobiltelefons. So wie die PIN die Mobilfunk-Chipkarte (SIM-Karte) gegen Missbrauch absichert, ist auch das Mobiltelefon selbst nochmals geschützt. Bei Diebstahl trägt der Netzbetreiber die IMEI in eine Datenbank (EIR) ein. Dadurch kann ein Dieb selbst mit einer anderen SIM-Karte sich nicht mehr ins Netz einbuchen und somit keine Gespräche mit dem gestohlenen Handy führen.

i-Mode™
Mobiler Datendienst des japanischen Mobilfunk-Netzbetreibers NTT Docomo. Die Daten werden, ähnlich wie bei GPRS paketorientiert übertragen, statt GSM kommt bei i-Mode™ jedoch ein CDMA-Verfahren zum Einsatz. i-Mode™ Inhalte sind ähnlich wie bei WAP speziell für schmalbandige Übertragungskanäle optimiert, als Format kommt allerdings Compact HTML (cHTML) und nicht WML zum Einsatz. Im Gegensatz zu WAP ist i-Mode™ ein geschlossenes System: NTT Docomo kontrolliert, wer Inhalte anbieten darf. i-Mode™ ist also kein mobiler Zugriff auf das Internet, die Nutzer können sich nur innerhalb des Docomo-Netzes bewegen. Trotzdem ist i-Mode™ einer der erfolgreichsten mobilen Datendienste der Welt.

Infrarotschnittstelle
Infrarotschnittstellen werden genutzt, um ein Gerät ohne Kabel an ein anderes Gerät anzuschließen, wobei beide Geräte diese Leistung unterstützen müssen. Eine Infrarotschnittstelle kann ein Handy an einem Rechner anschließen, um zum Beispiel Datenübertragung zu ermöglichen.

Instant Messaging
Text-Chats als direkter Austausch zwischen zwei oder mehr Teilnehmern. Als Datenübertragungsweg wird das Internet genutzt, so dass Teilnehmer als Sende- und Empfangsgerät einen PC, aber auch einen Tablet Computer oder ein Mobiltelefon einsetzen können.

IP-Zertifizierung
Standard für die Bestimmung des Schutzgrades eines technischen Gerätes gegen (schädliche) Einflüsse von Außen. Die erste von zwei Ziffern gibt dabei an, wie wirksam das Gerät gegen bestimmte Arten von Berührung und Fremdkörper geschützt ist. Die zweite, gegen welche Art von Wassereinwirkung das Gerät abgeschottet wurde. Je höher die Ziffern, desto höher der Schutz.


Geräte, die die Schutzart IP54 genießen, sind abgesichert gegen Staubablagerungen und gegen allseitiges Spritzwasser.

IP57 sagt aus, dass Geräte neben Staubablagerungen auch gegenüber zeitweiligem Untertauchen (bis zu 1 m Wassertiefe für bis zu 30 Minuten) immun sind.

IP67-zertifizierte Geräte sind staubdicht und auch ein zeitweiliges Untertauchen (bis zu 1 m Wassertiefe für bis zu 30 Minuten) macht ihnen nichts aus.
J
Java™
Java™ ist eine objektorientierte, plattformunabhängige Programmiersprache für Web-Anwendungen und wurde von der Firma Sun Microsystems entwickelt. Um Java™-Funktionen für mobile Geräte, wie z.B. Handys zu ermöglichen, werden mit der „abgespeckten“ Java™-Variante „J2ME“ (Java 2 Micro Edition) sogenannte MIDlets erstellt. Das sind Anwendungsteile, die unabhängig sind von bestimmten Betriebssystemen und lediglich einen Interpreter voraussetzen. Sie unterstützen u.a. Text-, Grafik-, Audio- und Animationsfunktionen.

K
Kies Air
Die Anwendung ermöglicht den Zugriff auf Dateien, die auf einem Smartphone gespeichert sind, über den Webbrowser eines PCs oder Macs. Die Anwendung Kies Air muss auf einem kompatiblen Smartphone installiert sein. Der zugreifende Computer und das Mobiltelefon müssen sich im selben WLAN-Netz befinden.

Konferenzschaltung
Dieser Netzdienst ermöglicht es, mehr als zwei Teilnehmer an einem Telefongespräch zu beteiligen. So können sich bis zu fünf Gesprächsteilnehmer gleichzeitig über das Telefon austauschen.

L
Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion)
Diese Akku-Technologie hat in erster Linie drei wesentliche Vorzüge, die sie gerade für Mobiltelefone zur besten Wahl macht: Höchste Energiewerte: Li-Ion-Akkus verfügen im Vergleich mit der NiCd-Technik bei gleichem Volumen über zweimal mehr Energie. Extrem geringes Gewicht: Bei gleichem Energiewert liegt ein NiMH-Akku fast dreimal so schwer in der Hand. Kein Memory-Effekt: Li-Ion-Akkus können jederzeit und in jedem Ladezustand aufgeladen werden.

LTE
LTE, kurz für Long Term Evolution, ist der Nachfolger des Mobilfunkstandards UMTS. Dieser ist nicht nur in Hinblick auf die möglichen Datendurchsätze, sondern auch in Hinblick auf einen flexiblen Ausbau besser auf den wachsenden Bedarf an mobilen Internetdiensten ausgerichtet. Der Standard kann die Frequenzbänder 1,4, 3, 5, 10, 15 und 20 MHz nutzen. In der ersten Ausbaustufe sollen Geschwindigkeiten im Download von bis zu 300 MBit/s und bis zu 75 MBit/s im Upload erreicht werden - dies sind voerst theoretische Werte, die nur in seltenen Fällen in der Praxis erreicht werden können.

M
Makeln
Mit dieser Funktion kann ein Handybesitzer während eines Gesprächs einen weiteren Anruf annehmen. Per Tastendruck kann der Angerufene zwischen den beiden Gesprächspartnern hin und her wechseln, wobei der jeweils wartende Teilnehmer das andere Gespräch nicht mithören kann – im Gegensatz zur Konferenzschaltung.

MHL (HDMI-Schnittstelle über MicroUSB)
Abkürzung von "Mobile High Definition Link", eine Erweiterung des Micro-USB-Standards, um Mobiltelefone und tragbare Unterhaltungselektronikgeräte mit einem Flachbildfernseher oder hochauflösenden Displays zu verbinden. Die hierzu zu verwendenden Kabel haben auf der einen Seite einen microUSB-Stecker und auf der Gegenseite einen HDMI-Stecker. Alternativ kann zu einem HDMI-Kabel auch HDMI-zu-USB-Adapter genutzt werden.

microSD
Kompakte Speicherkarte, mit dem sich der interne Speicher eines Handys, Multimedia Internet Devices oder Tablets flexibel erweitern lässt. Die Erweiterung "HC" kennzeichnet Speicherkapazitäten von 4-32 GB. Die Angaben Class 4, Class 6, Class 8 und Class 10 bezeichnen die Geschwindigkeit, mit der auf die Speicherkarte zugegriffen werden kann.

microSIM
Kompaktere Auführung der weit verbreiteten Mini-SIM-Karte. Mit einer Größe von lediglich 15 x 12 mm ist sie nur unwesentlich größer als der goldfarbene Chip in Ihrem Zentrum. Abgesehen vom kleineren Formfaktor und einem 50% größeren Speicher unterscheiden sich microSIMs nicht wesentlich von Mini-SIMs.

microUSB
Standard-Schnittstelle, um USB-Verbindungskabel oder -Ladegeräte an Mobiltelefone oder andere kompakte, elektronische Geräte anzuschließen.

MMS
Multimedia Messaging Service (MMS), die dritte Entwicklungsstufe von SMS, ermöglicht Datei-Anhänge wie Farbfotos, Sound-Files (Klingeltöne, Sprache oder Musik) oder Videosequenzen.

Mobile TV
Mobile TV bietet die Möglichkeit, über einen zusätzlich integrierten Empfänger, TV-Kanäle/Fernsehen per Mobiltelefon zu empfangen. Die Technologie zum Empfangen von Fernsehprogrammen variiert dabei je nach Anbieter und verfügbarer Infrastruktur. Für Deutschland stehen für mobiles Fernsehen in Echtzeit zurzeit die Technologien DMB und DVB-H im Fokus. Mit einem UMTS-fähigem Mobiltelefon ist es ebenfalls möglich, Mobile TV per UMTS-Streaming zu nutzen (abhängig vom Anbieter).

Modem
Ein Modem (MOdulator DEModulator) ist ein Gerät, mit dem sich Daten per Telefonleitung bzw. Funkleitung übertragen lassen. Ein Modem wird z.B. auch benötigt, wenn man per Handy ins Internet möchte - außer man nutzt WAP. Es gibt zwei verschiedene Modemtypen, das Hardwaremodem und das Softmodem. Der Unterschied besteht darin, dass das Softmodem nicht physisch existiert, sondern per Software emuliert wird (emulieren = per Software etwas realisieren).

MTP
Das Media Transfer Protocol ist ein Datenübertragungsstandard, um Multimediadateien von und zu einem tragbaren Gerät wie einem Mobiltelefon oder MP3-Player zu übertragen.

Multislot
GPRS verwendet mehrere Zeitschlitze bzw. Kanäle gleichzeitig. Je mehr Slots vom Gerät unterstützt werden, desto höher ist die Übertragungsgeschwindigkeit. Die Multislot Klasse definiert, wie viele Zeitschlitze bzw. Kanäle im Up- und Downlink gebündelt werden können. Multislot Klasse 10 ist zurzeit die höchste und schnellste verfügbare Klasse.

O
Offline-Modus
Selektive Abschaltung des Funkmoduls eines Mobilgeräts, um die Fortsetzung des Betriebs in Situationen zu gewährleisten, in denen Mobilfunkverbindungen untersagt oder nicht gewünscht sind wie z. B. im Flugzeug oder Krankenhaus. Der Offline-Modus wird des öfteren auch Flugmodus genannt.

OLED
(Organic Electroluminescent Display) Innovative Displaytechnik aus organischen Materialien. Sie zeichnet sich durch einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus, da nur bei dieser Technik nicht mit einer Art Hintergrundbeleuchtung gearbeitet wird. Die Wiedergabe der Bilder ist sehr schnell und das Ablesen ist in einem sehr großen Blickwinkel möglich.

OMA DRM
Von der Open Mobile Alliance (OMA) genutzter, digitaler Rechtemanagement-Standard, der die Berechtigung zur Wiedergabe von Medien auf unterschiedlichen Endgeräten kontrolliert. Der Interessengemeinschaft OMA gehören Mobiltelefonhersteller, Netzbetreiber und Rechteinhaber an. OMA DRM ist im Vergleich zu Windows Media DRM unabhängig von der PC-Plattform Windows.

OTA (Over-the-Air)
„Fern-Konfiguration" - Eine Möglichkeit Daten ohne Kabel oder Infrarot etc. auf das Handy zu senden. Die Daten werden direkt über das Mobilfunknetz geschickt. So sind z.B. Software-Updates möglich und es können etwa WAP- oder MMS-Einstellungen, die je nach Gerät und Netzbetreiber variieren, problemlos aufs Handy übertragen werden. OTA-Konfigurationen werden beispielsweise auf den Internet-Seiten der Hersteller und Mobilfunk-Anbieter angeboten. Der Nutzer gibt dort sein Handy-Modell, den Netzbetreiber und die Mobilfunk-Nummer an. Die SMS mit den Konfigurations-Daten kommt automatisch und muss mit einem Tastendruck bestätigt werden.

P
Panorama-Funktion
Aufnahmemodus der Digitalkamera, bei der automatisch aus einer Reihe nacheinander geschossener Einzelaufnahmen eine zusammenhängende Panoramaaufnahme erstellt wird.

Polaris® Office
Mobile Office-Lösung, mit der Textdateien, Tabellenkalkulationen und Präsentationen erstellt, betrachtet und bearbeitet werden können.

POP3
POP 3 steht für die Abkürzung Post Office Protocol, Version 3 und ist ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann.

Prozessor
Zentrale Recheneinheit, die den Betrieb u.a. von Mobiltelefonen, Tablets und Computern ermöglicht. Der Prozessor verarbeitet Befehle von Software und tauscht Daten und Anweisungen mit anderen Hardware-Bauteilen aus. Je schneller die Arbeitsgeschwindigkeit eines Prozessors, die als Taktrate in Hertz gemessen wird (Megahertz, Gigahertz), desto schneller erledigt der Prozessor die an ihn gestellten Aufgaben.

Push-Dienste
Bezeichnung für Informationsdienste, die selbständig Nachrichten oder aktuelle Daten an Ihre Abonnenten schicken. Die Informationen gelangen per E-Mail oder SMS zum Kunden, der sich beispielsweise über aktuelle Bundesligaergebnisse informieren lässt.

Push-E-Mail
E-Mail-Empfangsmethode, bei der Nachrichten vom Sender direkt geschickt und nicht in festgelegten Zeitintervallen vom Empfänger abgerufen werden. Auf diese Weise gelangen E-Mails nahezu in dem Zeitpunkt zu dem Empfänger, in dem sie versandt wurden.

Q
Quadband
Eigenschaft von Mobilfunkgeräten, die in vier Netzstandards, z.B. D-Netz (900 MHz), E-Netz (1800 MHz), GSM-850 (850 MHz) und GSM-1900 (1900 MHz) funktionieren.

Quickoffice®
Mobile Office-Lösung, mit der Textdateien (Quickword), Tabellenkalkulationen (Quicksheet) und Präsentationen (QuickPoint) erstellt, betrachtet und bearbeitet werden können. Die Anwendungen sind kompatibel zu Microsoft Office®-Programmen.

R
Readers Hub
Medienzentrale, um Lesestoff wie E-Books und elektronische Zeitschriften und Zeitungen zu verwalten und herunterzuladen.

Real Music
Richtige Musikstücke als Klingelton in täuschend echter Tonqualität, z.B. im MP3-Format.

Real Sounds
Als Klingelton verwendbare Samples mit Geräuschen und Stimmen in täuschend echter Tonqualität. Vergleiche auch Real Music.

Realtones
Oberbegriff für verschiedene Formate wie Message Tones, Real Sounds und Real Music.

RSS Reader
Anwendung, um sogenannte RSS-Feeds abonnieren, empfangen und betrachten zu können. RSS ist ein einfacher Datenstandard, um Informationen wie Kurznachrichten einheitlich aufzubereiten und über das Internet zu verbreiten.

Rufumleitung
Umleiten der Gespräche auf eine Mailbox oder auf eine andere Telefonnummer. Die Gebühren der Umleitung muss meistens der Kunde tragen.

S
Samsung Apps
Zentrale Anlaufstelle, um ein Mobiltelefon durch eigens auf Samsung Geräte zugeschnittene Anwendungen und Inhalte zu erweitern. Zu dem Angebot gehören neben produktiven und unterhaltenden Anwendungen auch Spiele, die auf das mobile Endgerät heruntergeladen werden können. Die Apps werden kostenlos oder zu geringem Preis angeboten.

Samsung Dive
Webdienst, um ein mobiles Samsung-Endgerät aus der Ferne zu managen. Zu den angebotenen Funktionen gehören derzeit eine Sperrung oder Löschung eines verlorenen oder gestohlenen Mobiltelefons.

Samsung Kies
Software für PC und Mac, mit der Daten zwischen Computer und Mobilgerät transferiert werden können. Neben dem Austausch von Multimediadateien bietet sich die Software zur Synchronisation von Kontakten und Terminen, das Sichern von auf dem Mobilgerät gespeicherten persönlichen Daten und Nachrichten und das Aufspielen von aktualisierter Betriebssoftware (sogenanntes Firmware-Update) an. Des Weiteren bietet Samsung Kies einen schnellen und übersichtlichen Zugriff auf Samsung Apps.

Samsung Kies 2.0 für Mac
Synchronisationssoftware Samsung Kies zur Installation auf Apple-Computern. Voraussetzung ist Mac OS-Version 10.5 oder aktueller.

SAP
Das Bluetooth®-Profil SIM Access Profile gestattet zum Beispiel Freisprecheinrichtungen in PKWs die Nutzung der SIM-Karte, die in einem Mobiltelefon steckt. Eine separate SIM-Karte für das Fahrzeug wird hierdurch nicht benötigt.

Selbstauslöser
Digitalkamerafunktion, mit der die Aufnahme eines Fotos zeitverzögert ausgelöst wird. Der Selbstauslöser wird des öfteren auch Timer genannt.

Server
Ein Server ist ein Computer-System, das Daten oder Ressourcen im Netzwerk zur Verfügung stellt. Dieser kann alleine oder in einem Netzwerk aus mehreren Computern stehen.

SIM
SIM (Subscriber Identification Module) oder SIM-Karte ist eine Karte, die einen Chip mit allen Daten enthält, die zum Betrieb des Handys benötigt werden. Zu den Daten gehören u.a. das Telefonbuch, SMS-Speicher, Netzdaten etc.

SIM-Application-Toolkit (SAT)
Funktion, mit denen Zusatzanwendungen möglich sind, z.B. Handybanking. Um diese zusätzlichen Dienste nutzen zu können, wird eine SIM-Toolkit-fähige SIM-Karte und SIM-Toolkit-fähiges Handy benötigt.

SIM-LOCK
Mit einer SIM-Lock kann man Handys auf SIM-Karten eines bestimmten Netzbetreibers bzw. Providers fixieren oder auf eine bestimmte SIM-Karte.

Smart Messaging
Smart Messaging ist der Übergang von reinen Textbotschaften per SMS zu Multimedia, der Welt der Klingeltöne und Bilder. So können Sie unter anderem bekannte Melodien aus dem Internet herunterladen, oder Bildmitteilungen an eine SMS anhängen.

Smile-Shot-Funktion
Digitalkamerafunktion, die die Aufnahme eines Fotos erst dann auslöst, wenn die Person, die fotografiert werden soll, lächelt.

SMTP
SMTP steht für die Abkürzung Simple Mail Transfer Protocol und ist ein Protokoll zur Übertragung oder Versendung von elektronischer Post (E-Mail) in Netzwerken wie dem Internet.

Social Hub
Zentrale Anlaufstelle für Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen wie E-Mails, SMS und soziale Netzwerke.

Social Networking Dienste
Direktzugriff auf populäre, soziale Netzwerke wie Twitter™ und Facebook®. Neben der Anzeige aktueller Nachrichten der eigenen Kontakte können leicht eigene Status-Updates und Dateien wie Fotos und Videos in die sozialen Netzwerke eingestellt werden.

Softkey
Diese speziellen Tasten wechseln ihre Funktion je nach Situation und erleichtern so die Bedienung. Softkey-Tasten hat fast jedes Handy, meist sind diese Tasten direkt unter dem Display angebracht, da das Display die "momentane Bedeutung" der Taste anzeigt.

SOS-Nachricht
Vordefinierte SMS-Nachricht, die in Problemsituationen als Hilferuf an einen voreingestellten Empfängerkreis verschickt werden kann.

Sprachnotizen
Funktion bei Mobilfunk-Geräten, mit der Notizen per Sprache aufgezeichnet und wieder abgespielt werden können (z.B. als Erinnerungsstütze). Wird auch als Sprachmemo bezeichnet.

Sprachsteuerung
Eine Sprachsteuerung bieten hauptsächlich Handys der Oberklasse. Dabei werden Funktionen nicht mehr per Tastendruck aufgerufen, sondern indem Sie einen Begriff aussprechen, der der entsprechenden Funktion zugeordnet ist.

Sprachwahl
Sprachwahl ist eine Sprachsteuerungsfunktion, die das Tippen von Rufnummern überflüssig macht. Das Handy erkennt beispielsweise, welchen zuvor gespeicherten Namen sein Besitzer ausspricht und holt sich die dazugehörige Telefonnummer aus dem Adressbuch. Sprachwahl in Kombination mit einer Freisprecheinrichtung ist zum Beispiel beim Autofahren sehr nützlich, wo Sie auf diese Weise beim Wählen die Hände am Steuer lassen können.

Stereo-Audio-Streaming
Stereo-Audio-Streaming (auch Advance Audio Distribution Profile oder A2DP genannt) ist ein Bluetooth Profil, welches es ermöglicht, Musik-Dateien kabellos vom Handy oder Smartphone auf kompatiblen Autoradios, Lautsprecher oder Bluetooth® Stereo Headsets abzuspielen.

STN
Diese Farb-Displaytechnik wurde erstmalig z.B. im Samsung SGH-S100 angewandt. Sie zeichnet sich durch einen verhältnismäßig niedrigen Energieverbrauch aus. Der Blickwinkel zum ablesen ist aber sehr eingeschränkt.

Streaming
Streaming steht für die kontinuierliche Übertragung von Daten (z.B. Audio- und Videodaten) über ein Netzwerk.

Super AMOLED
Super AMOLED ist eine Touchscreentechnologie, bei der zur Bilderzeugung auf organische LEDs gesetzt wird. Diese können durch Anlegen einer Spannung zum Leuchten gebracht werden. Systembedingt erreichen AMOLED-Displays einen höheren Kontrast und Farbumfang bei geringerem Energieverbrauch als konventionelle LCD-Displays. Bei Super AMOLED-Displays sind die Berührungssensoren direkt auf dem Display untergebracht. Auf einen Aufbau in mehreren Schichten kann verzichtet werden, was eine sehr flache Bauweise ermöglicht.

Super AMOLED Plus
Super AMOLED Plus ist eine Weiterentwicklung der Super AMOLED-Bildschirmtechnologie. Im Vergleich zu dieser wurde die Struktur, in der die Bildpunkte angeordnet sind (Pixel-Matrix) optimiert, so dass 50% mehr sogenannte Subpixel dargestellt werden können. Ein Bildpunkt kann also mehr Bildinformationen darstellen, was in einer höheren Schärfe und einem gestiegenen Farb- und Kontrastumfang resultiert. Zum Vergleich: Super AMOLED Plus erreicht einen Farbumfang von 110%*, herkömmliche IPS-LC-Displays gerade einmal 52%. Das Kontrastverhältnis ist 120-mal besser, die relative Schärfe um 18% höher als bei herkömmlichen LCDs.

Super Clear LC
Super Clear LC-Displays beeindrucken durch ausgeprägte Farbtreue. Eine Luftpolsterschicht zwischen Bildschirm und berührungsempfindlicher Schicht des Touchscreens besteht nicht, da die Berührungssensoren direkt auf dem Display angebracht sind. Dies sorgt nicht nur für die sichtbar bessere Farbdarstellung und weniger Reflektionen im Vergleich zu konventionellen LC-Displays, sondern auch für eine höhere Schärfe. Desweiteren sind dünnere Displaybauweisen möglich.

Swype
Swype® ist eine Texteingabemethode für Touchscreen-Handys. Texte werden nicht Buchstabe für Buchstabe eingegeben, sondern einzelne Worte werden ohne abzusetzen mit dem Finger nachgefahren. Texte lassen sich so bis zu 1,5-mal schneller verfassen. Bei mehrdeutigen Eingaben bietet Swype® eine Übersicht in Frage kommender Begriffe. Typische Rechtschreibfehler werden dabei automatisch korrigiert.

Sybase Afaria-Zertifizierung
Sybase® Afaria ist eine weitverbreitete Lösung zum Mobile Device Management (MDM), also für die zentrale Administration von verschiedenen Smartphones im Unternehmensumfeld. Hierdurch lassen sich Geräte zum Beispiel bei Verlust aus der Ferne sperren oder löschen. Durch eine Partnerschaft von Samsung und Sybase® können zertifizierte Samsung Smartphones in ein vollumfängliches Security Management eingebunden werden.

T
T9
T9 ist eine Software der Firma Tegic, die das Schreiben mit einem Handy beschleunigt. Die Funktionsweise ist eigentlich denkbar einfach: Anstatt das man, wie beim normalen Schreiben per Handy, jede Taste so oft drückt, bis man den gewünschten Buchstaben erhält, drückt man nun nur noch die Tasten einmal, wo der gewünschte Buchstabe enthalten ist. Beispiel: Um das Wort Hallo zu schreiben, musste man bisher 2x die 4, 1x die 1, 6x die 5 und 3x die 6 drücken. Bei T9 drückt man nur noch 1x die 4, 1x 2, 2x die 5 und 1x die 6.Das Handy vergleicht bei jedem Drücken einer Taste, die daraus möglichen Buchstabenkombinationen mit einer Datenbank.

t9-Trace
t9-Trace™ ist eine alternative Texteingabemethode für Touchscreen-Handys. Texte werden nicht Buchstabe für Buchstabe eingegeben, sondern einzelne Worte werden ohne abzusetzen mit dem Finger nachgefahren. Texte lassen sich so bis zu 1,5-mal schneller verfassen. Bei mehrdeutigen Eingaben bietet t9-Trace™ eine Übersicht in Frage kommender Begriffe. Typische Rechtschreibfehler werden dabei automatisch korrigiert.

Täuschungsanruf
Funktion, um unangenehmen Situationen zu entgehen. Dabei wird durch Gedrückthalten der unteren Lautstärketaste ein Anruf simuliert, der eine Entschuldigung bietet, den aktuellen Aufenthaltsort zu verlassen. Ein Täuschungsanruf kann auch über eine Timerfunktion zu einem voreingestellten Zeitpunkt erfolgen.

Tethering
Weitergabe der Internetverbindung eines Mobiltelefons oder Tablet Computers an ein anderes Gerät wie z. B. ein Notebook, das nicht über einen eigenen Internetzugang verfügt. Die Verbindung zwischen den beteiligten Geräten kann kabelgebunden (z. B. USB-Tethering) oder kabelungebunden (z. B. Bluetooth-Tethering, WLAN-Tethering) erfolgen.

Text-/ Worterkennung
Software in Mobilfunk-Geräten, die die Eingabe von Text erleichtert. Die gängigsten Texterkennungsprogramme heißen T9 und I-Tap.

TFD (Thin Film Diode Display)
Farbdisplaytechnik mit ähnlich hoher Qualität wie TFT-Technik und mit denselben Vorteilen. Allerdings ist der Energieverbrauch nicht ganz so hoch wie bei TFT.

TFT (Thin Film Transistor Display)
Display-Technik, die für hochwertige Farbanzeigen üblich ist. Besondere Merkmale sind das sehr gute Kontrastverhältnis, die optimale Farbwiedergabe und die hohe Geschwindigkeit in der Bereitstellung des Bildes. Leider verbraucht dieser Displaytyp mit Abstand am meisten Energie.

ThinkFree® Office
Mobile Office-Lösung, mit der Textdateien, Tabellenkalkulationen und Präsentationen erstellt, betrachtet und bearbeitet werden können.

TouchWiz
Von Samsung entwickelte Benutzeroberfläche, die einfach, schnell und intuitiv Zugriff auf häufig genutzte Funktionen und Programme eines Mobiltelefons gibt.

Triband
Neben den in Europa genutzten zwei Frequenzbereichen (vgl. Dualband) kommen Triband-Mobiltelefone mit einem weiteren Frequenzbereich zurecht. In der Regel ist dies das in den USA genutzte Frequenzband bei 1900 MHz. Wer weltweit auf GSM-Mobilnetze zugreifen möchte, benötigt ein Mobiltelefon, das Quadband unterstützt. Davon ausgenommen bleibt Japan, da dort ein digitales Mobilfunknetzt eingesetzt wird, welches technisch nicht kompatibel ist.

TV-Ausgang
Verschiedene Samsung-Mobiletefone lassen sich direkt an Fernseher anschließen und nutzen so die wesentlich größere Bildschirmfläche, zum Beispiel zur Wiedergabe von Videos oder Fotos. Meist werden hierzu mitgelieferte oder als optionales Zubehör erhältliche Kabeladapter auf der einen Seite mit der USB-Buchse und auf der anderen Seite mit einem HDMI-, Klinken- oder Audio-Eingang des Fernsehers verbunden.

Ü
Übertragungsrate
Bezeichnung der Geschwindigkeit bei Datenübertragungen gemessen in Bit per second (bps). Standard im GSM-Netz sind 9600 bps. Um schnellere Übertragungsraten zu erzielen, werden verschiedene Technologien wie HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS und HSCSD eingesetzt. HSDPA bietet die zurzeit schnellste Datenrate im deutschen Mobilfunknetz mit bis zu 3,6 Mbit/s.

U
UFB
(auch UTB - Ultra Thin & Bright Display) Display-Technik, die eine Weiterentwicklung der STN-Technik ist und z.Zt. den besten Kompromiss zwischen Energieverbrauch und Bildwiedergabe darstellt. Das Kontrast-verhältnis ist hervorragend, die Bildwiedergabe aber nicht ganz so brillant wie bei TFD/TFT.

uGo
Das Hintergrundbild des Displays wechselt je nach Aufenthaltsort. Es verändert sich zudem im Laufe der verschiedenen Tageszeiten. Durch integrierte Grafiken und Animationen wird der Anwender auf Informationen aufmerksam gemacht.

uMenu
Navigation ganz nach individuellen Wünschen: Das personalisierte Menü beinhaltet die meistgenutzten und beliebtesten Funktionen. Durch direkten Zugriff auf das Menü entfällt das Blättern durch die sonstigen Menü-Unterpunkte.

UMTS
UMTS (Universal Mobile Telecommunication Standard) ist die nächste Übertragungstechnik für Handys der 3. Generation. Mit einer im Vergleich zum Vorgänger GSM vielfachen Datenübertragungsrate von zwei Megabit pro Sekunde wird UMTS mobile Multimedia-Anwendung in guter Qualität möglich machen (z.B. Bildtelefonie oder Streaming Video).

Uplink
Funkverbindung vom GPRS-Handy zur Basisstation.

uPlus-Funktionen
Bei uPlus handelt es sich um Samsung spezifische Handy-Funktionen. Samsung erhöht mit uPlus den Komfort mit neuartigen Funktionen und bietet ein echtes Plus an Nutzerfreundlichkeit. Verlorene Handys wieder finden (uTrack), Abwechslung auf dem Display-Hintergrund (uGo), ein individuell einstellbares Navigationsmenü (uMenu) und das direkte Aufrufen von Kontakten (uSearch) - immer mehr aktuelle Samsung Mobiltelefone bieten diese innovativen Funktionen.

USB
Der Universal Serial Bus ist, wie der Name schon andeutet, eine universelle Schnittstelle, mit der sich elektronische Geräte und Zubehör miteinander verbinden lassen. Aktuelle Mobiltelefone nutzen die USB-Buchse nicht nur zum Datenaustausch, sondern auch durch Anschluss eines passenden Ladegerätes zum Aufladen des Akkus. Über die Jahre wurde der Standard mehrfach überarbeitet. Die aktuelle Version 3.0 unterstützt die schnellsten Datenverbindungen, sofern alle am Datenaustausch beteiligten Geräte USB 3.0 unterstützen. Da USB abwärtskompatibel ist, kann auch eine Verbindung mit älteren Geräten hergestellt werden. Die maximale Geschwindigkeit entspricht dann aber der des an der Verbindung beteiligten langsamsten Geräts.


USB 2.0: Während das 1996 eingeführte USB Verbindungen mit maximal 1,5 Mbit/s unterstützte, brachte USB 2.0 eine spürbare Beschleunigung auf bis zu 12 Mbit/s mit.

USB 3.0: Der aktuelle Standard, zu dem seit 2008 erste kompatible Geräte erhältlich sind, erreicht pysikalische Datentransferraten von bis zu 480 Mbit/s und ist damit noch einmal wesentlich schneller als sein Vorgänger USB 2.0. Die tatsächlich in der Praxis nutzbare Datenrate dürfte allerdings in einem Bereich von 320 MBit/s liegen.
USB Tethering
Tethering stellt den mobilen Internetzugang eines Mobiltelefons oder Tablet Computers mit anderen Geräten wie z. B. Notebooks zur Verfügung. Dazu kann das Mobilgerät per USB-Kabel mit dem anderen Gerät verbunden werden und agiert dann als Modem.

uSearch
Mit uSearch wird der schnelle Zugriff auf Kontaktdaten ermöglicht. Jetzt genügt die Eingabe von Teilen der Rufnummer oder des Namens, um den vollständigen Kontakt zu finden.

uTrack
Mit uTrack hat Samsung als erster Hersteller eine Funktion entwickelt, mit deren Hilfe verlorene oder gestohlene Mobiltelefone wieder gefunden werden können. Sobald das Handy mit einer fremden SIM-Karte benutzt wird, erhält der Eigentümer eine SMS-Nachricht mit der IMEI-Nummer des Gerätes und der Rufnummer der neu eingesetzten SIM-Karte.

V
Videoformate
Videodateien können in unterschiedlichen Formaten und mit unterschiedlich stark ausgeprägter oder effizienter Komprimierung gespeichert werden. Eine Reihe verschiedener Videoformate, die jeweils individuelle Vorteile aufweisen, haben sich am Markt etabliert und lassen sich mit entsprechender Playersoftware am PC, aber auch auf verschiedenen Mobiltelefonen, Multimedia Internet Devices und Tablets betrachten.


H.264: H.264, auch bekannt als MPEG-4 AVC, ist ein Videoformat mit sehr effizienter Kompression. Videos lassen sich dabei ohne stark sichtbare Qualitätseinbußen auf bis zu ein Drittel der ursprünglichen Dateigröße verkleinern. H.264 unterstützt dabei auch HD-Formate und Raumklang-Audioformate wie Dolby Digital und DTS. Der Standard-Dateiname für H.264-Videos ist .mp4.

DivX: zu MPEG-4-kompatibler, kommerzieller Codec zur Kompression von Video- und Audiomaterial. Der Codec erreicht eine sehr gute Kompression bei großen Videodateien, ohne deutliche Qualitätseinbußen. So lässt sich z. B. ein Film im DVD-Format von 6-8 GB Dateigröße auf gut 700 MB komprimieren.

MPEG-4: Gruppenbezeichnung aktueller Videocodecs wie H.264, DivX und Xvid, die allesamt einzelne oder mehrere Teile des umfangreichen MPEG-4-Standards zur Video- und Audiokompression nutzen.
VoD (Video on Demand)
VoD (auch „Abrufvideo“ genannt) ist ein Service entsprechender Anbieter, der es Nutzern ermöglicht, zu jeder beliebigen Zeit aus einer Auswahl von Videofilmen einen Film abzurufen und abzuspielen.

VPN
Bei einem VPN (Virtual Private Networks) wird zwischen zwei Geräten eine direkte, verschlüsselte Verbindung innerhalb des Internets eingerichtet. VPN-Verbindungen werden bevorzugt von mobilen Endgeräten benutzt, um zum Beispiel Zugriff auf Firmenserver/-netzwerke zu erhalten.

W
WAP
Das Wireless Application Protocol (deutsch: kabelloses Anwendungsprotokoll) dient dazu, Internet-Inhalte auf dem Handy-Display anzuzeigen. Dazu benötigt man ein Wap-fähiges Handy. Zudem muss die Internet-Seite entsprechend aufbereitet sein und als WML-Dokument vorliegen. Die Inhalte werden, bedingt durch die geringen Datenübertragungsraten und das kleine Handy-Display, auf Text und einfache Grafiken reduziert.

W-CDMA
(Wideband Code Division Multiple Access) Das breitbandige, code-basierte Zugriffsverfahren Wideband CDMA ist das CDMA-Verfahren, das bei UMTS in Europa und Asien für die weitflächige Funkversorgung verwendet wird.

Widgets
Widgets sind Miniprogramme zur Einbindung auf dem Startbildschirm eines Mobiltelefons, die einen Schnellzugriff auf ein Programm oder eine Funktion gewähren oder eigene Funktionalität mitbringen. Zu den beliebtesten Widgets gehören die Anzeige des aktuellen und zukünftigen Wetters, Börsenkursverläufe und Nachrichtenticker.


Online-Widgets: Dieser Widget-Typ benötigt zum Betrieb eine Internetverbindung, um funktionieren zu können. Dabei werden über eine Internetverbindung aktuelle Daten in regelmäßigen Abständen geladen, um beispielsweise aktuelle Wetterdaten oder Nachrichten darstellen zu können.

Offline-Widgets: Diese Widget-Art benötigt keinen Internetzugriff. Typische Offline-Widgets sind z. B. Mini-MP3-Player, die auf einem Startbildschirm die volle Funktionalität eines Musikplayers zur Verfügung stellen, Uhren und Bilder-Widgets, die auf dem Mobiltelefon gespeicherte Fotos anzeigen können.
WiFi direct
Ad-Hoc-Verbindung zwischen zwei WLAN-tauglichen Geräten ohne die Notwendigkeit eines Hotspots.

Windows Phone 7
Mobiltelefon-Plattform des Softwareherstellers Microsoft, bei dem Inhalte wie Office-Dokumente, Kontakte und Multimedia-Dateien in Hubs organisiert sind. Auf der Startseite bieten so genannte Live-Kacheln Zugriff auf aktuelle Informationen, Funktionen und Programme. Das Softwareangebot lässt sich durch Download von Anwendungen (Apps) und Spielen aus dem Onlineshop Windows Phone Marketplace einfach erweitern.

WLAN
Egal ob auf dem heimischen Sofa, im Café oder am Flughafen: WLAN (Wireless Local Area Network - "drahtloses lokales Netzwerk") macht Internetnutzer unabhängig von Netzwerkdosen und Mobilfunk. Dabei erreichen moderne WiFi-Standards bereits Geschwindigkeiten, die nicht deutlich unter denen von Kabelverbindungen liegen.

WLAN-Tethering
Tethering stellt den mobilen Internetzugang eines Mobiltelefons oder Tablet Computers mit anderen Geräten wie z. B. Notebooks zur Verfügung. Bei WLAN-Tethering wird das Mobilgerät zum WLAN-Zugangspunkt (Hotspot), zu dem anderen Geräten Zugriff gewährt werden kann. Hierdurch wird auch der Internetzugang allen verbundenen Geräten zur Verfügung gestellt.

WMDRM
siehe Digital Rights Management

Write & Go
Write & Go lässt Sie einen Text formulieren und danach entscheiden, ob Sie Ihre Aufzeichnung weiter verarbeiten, per E-Mail oder SMS versenden, als Erinnerung im Kalender speichern oder in ein Soziales Netzwerk einstellen wollen. Praktisch für Ideen zwischendurch, Statusupdates und Einkaufslisten.

X
XHTML
XHTML (Extensible Hypertext Markup Language) (als Weiterentwicklung von HTML) wurde entwickelt, um den mobilen Online-Zugriff von Mobiltelefonen, Handhelds und anderer mobiler Geräte auf Informationen und Dienste des Internets zu verbessern. XHTML lässt nicht nur mehr Raum für die kreative Gestaltung von Seiten, sondern erleichtert auch die Konvertierung existierender Web-Inhalte nach WAP.

XT9
Weiterentwicklung der Texteingabemethode T9, die durch eine bessere Worterkennung und durch Wortvorschläge während des Schreibens unterstützt.

Z
Zeitschlitze
Auf einem Funkkanal werden beim GSM-Mobilfunk bis zu acht Gespräche gleichzeitig übertragen. Diese werden zu leicht versetzten Zeitabschnitten, den sogenannten Zeitschlitzen, gesendet.

V
Videoformate
Videodateien können in unterschiedlichen Formaten und mit unterschiedlich stark ausgeprägter oder effizienter Komprimierung gespeichert werden. Eine Reihe verschiedener Videoformate, die jeweils individuelle Vorteile aufweisen, haben sich am Markt etabliert und lassen sich mit entsprechender Playersoftware am PC, aber auch auf verschiedenen Mobiltelefonen, Multimedia Internet Devices und Tablets betrachten.


H.264: H.264, auch bekannt als MPEG-4 AVC, ist ein Videoformat mit sehr effizienter Kompression. Videos lassen sich dabei ohne stark sichtbare Qualitätseinbußen auf bis zu ein Drittel der ursprünglichen Dateigröße verkleinern. H.264 unterstützt dabei auch HD-Formate und Raumklang-Audioformate wie Dolby Digital und DTS. Der Standard-Dateiname für H.264-Videos ist .mp4.

DivX: zu MPEG-4-kompatibler, kommerzieller Codec zur Kompression von Video- und Audiomaterial. Der Codec erreicht eine sehr gute Kompression bei großen Videodateien, ohne deutliche Qualitätseinbußen. So lässt sich z. B. ein Film im DVD-Format von 6-8 GB Dateigröße auf gut 700 MB komprimieren.

MPEG-4: Gruppenbezeichnung aktueller Videocodecs wie H.264, DivX und Xvid, die allesamt einzelne oder mehrere Teile des umfangreichen MPEG-4-Standards zur Video- und Audiokompression nutzen.
VoD (Video on Demand)
VoD (auch „Abrufvideo“ genannt) ist ein Service entsprechender Anbieter, der es Nutzern ermöglicht, zu jeder beliebigen Zeit aus einer Auswahl von Videofilmen einen Film abzurufen und abzuspielen.

VPN
Bei einem VPN (Virtual Private Networks) wird zwischen zwei Geräten eine direkte, verschlüsselte Verbindung innerhalb des Internets eingerichtet. VPN-Verbindungen werden bevorzugt von mobilen Endgeräten benutzt, um zum Beispiel Zugriff auf Firmenserver/-netzwerke zu erhalten.

 
 
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