Interkulturell erfolgreich

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Viele Mentalitäten, ein Geist

Zukunft gestalten kann nur, wer Zukunft lebt. In einer Welt, die immer weiter zusammenwächst, braucht es Begeisterung für fremde Kulturen, Offenheit für andere Mentalitäten und eine Leidenschaft für Neues: Nur so kann man sich gegenseitig befruchten und miteinander entwickeln. Das ist das Geheimnis des Erfolges von Samsung: Ein gemeinsamer Geist und ein gemeinsames Ziel, das wir durch kontinuierliche wechselseitige Inspiration erreichen.

Natürlich teilen wir auch eine gemeinsame Sprache. Im Austausch und der Zusammenarbeit mit koreanischen Kollegen in Deutschland und den Samsung Beschäftigten auf der ganzen Welt, in Präsentationen bei internationalen Meetings und bei informellen Gesprächen in der Mittagspause ist das Englisch. In allen anderen Belangen Kreativität.

Koreanische Kultur

Dank des Ursprungs von Samsung in Korea sind bestimmte kulturelle Elemente in unserer Philosophie, Organisation und dem täglichen Miteinander besonders ausgeprägt, die Ihnen vielleicht noch nicht vertraut sind.

Im Rahmen des New Hire Orientation Trainings werden deshalb alle neuen Mitarbeiter mit den folgenden und vielen weiteren entsprechenden Unterschieden und ihren Hintergründen bekannt gemacht:

  • Die koreanische Kultur ist äußerst leistungsorientiert und zielfokussiert: Wird ein Projekt einmal angefangen, setzt man alle Energie daran, es auch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Dies führt oft zu sehr beeindruckenden Ergebnissen; wie auch die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen umgesetzt werden. Bestes Beispiel ist der rasante Aufstieg Südkoreas: Innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten gelang die Wandlung vom stark landwirtschaftlich geprägten Staat zu einer der führenden und wirtschaftsstärksten Hightech-Nationen der Welt – was sich in der Entwicklung von Samsung spiegelt.
  • Im Gegensatz zu Deutschland ist Korea eine Kultur, in der Kommunikation oft indirekt erfolgt – eine sogenannte High-Context-Kultur. Ihre Basis ist ein starker Bezug zum Kontext, zum Beispiel gemeinsame Hintergründe, geteiltes Wissen, Körpersprache.
  • Es ist deshalb wichtig, im gegenseitigen Austausch zwischen den Zeilen zu lesen – und zu schreiben: Zu große Direktheit wird von Ostasiaten schnell als Respektlosigkeit interpretiert.
  • Respekt vor dem Gegenüber, das Wahren seiner persönlichen Würde aber gilt als eines der höchsten Güter überhaupt. Koreaner vermeiden darum im Reden und Handeln jede Aktivität, die zum Gesichtsverlust eines Beteiligten führen könnte.
  • Der persönliche Bezug zueinander ist gerade auch in beruflichen Belangen sehr wichtig. In der koreanischen Kultur wird Wert darauf gelegt, einem potenziellen Geschäftspartner zunächst auf persönlicher Ebene näher zu kommen – ausschließliche Konzentration aufs "Business" ist unüblich.
  • Bis heute wird das koreanische Bewusstsein von zahlreichen traditionellen Überlieferungen geprägt. Neben uralten schamanischen Riten wurde insbesondere der Konfuzianismus von den Koreanern tief verinnerlicht – was sich nicht zuletzt im Ideal ausdrückt, stets ruhig und würdevoll aufzutreten.
  • Auch klare Hierarchien werden in Korea schon aus historischen Gründen sehr geschätzt, man betrachtet sie als essenziell für Stabilität und Orientierung. Dies führt unter anderem zu einem typischerweise besonders respektvollen Umgang zwischen Untergebenen und Vorgesetzten.
  • Zwar gewinnt auch in Korea der Individualismus in jüngerer Zeit immer mehr an Bedeutung. In ihrem Fundament ist die koreanische jedoch eine Kollektiv-Kultur: Harmonie, gegenseitiges Vertrauen und der Erfolg der Gruppe sind wichtige Werte. Entsprechend spielen Selbstdarstellung und die Fixierung auf individuelle Leistungen eine kleinere Rolle als etwa in Deutschland.